Editionswerkzeuge


Die technische Infrastruktur der Edition entsteht in Kooperation mit dem Trier Center for Digital Humanities. Der Workflow basiert im Wesentlichen auf der virtuellen Arbeits-, Publikations- und Informationsplattform FuD (Forschungsnetzwerk und Datenbanksystem).

Für die Verarbeitung der Daten in FuD müssen zunächst alle Text- und Bildelemente typografisch adäquat erfasst und vorstrukturiert werden. Dies geschieht mittels des plattformunabhängigen Programms transcribo, welches die positionsgenaue Transkription und Annotation der Elemente ermöglicht. Die eingegebenen Daten werden im XML/TEI-Format in der relationalen Datenbank von FuD abgespeichert und in der Inventarisierungs- und Analyseumgebung der Forschungsplattform bearbeitet. Dort werden semantische Metadaten, Kommentare und Übersetzungen hinterlegt und die vielschichtigen materiellen und inhaltlichen Bezüge des Materials mittels komplexer Verlinkungs-Strukturen modelliert.

Über geeignete Schnittstellen werden aus den in FuD archivierten Daten nach dem Single-Source-Publishing-Prinzip eine in LaTeX gesetzte Printversion und eine Online-Präsentation aufgebaut. Letztgenannte basiert maßgeblich auf dem Einsatz eines Content Management Systems (TYPO3), welches an die relationale Datenbank von FuD angebunden ist und über standardisierte Datenaustauschformate (XML, JSON) seine Inhalte bezieht. Zur adäquaten Visualisierung dieser Inhalte wird eine grafische internetbasierte Benutzerschnittstelle erstellt, die den hohen Grad an Dynamik und Hypertextualität des Materials sichtbar macht und differenzierte Navigations- und Recherchemöglichkeiten bereithält.